News-Archiv 2015:

Von Züchterglück und Zuchtgeschichte

Nachwuchs im Nordwesten: Unnje & Sünje in der Zeitung

Unter der Rubrik "Landleben" berichtete die "Nordwest-Zeitung" am 12. Oktober 2015 über die Ostfriesen/Alt-Oldenburger und den Carlshof Jade:
Landleben: Diese Fohlen sichern den Bestand

Urmels Überraschung: Unnje ist da!

Juni 2015

Nun ist auch das zweite Fohlen auf der Welt:

Unnje vom Carlshof!

Bei der Geburt hat Urmel mich ausgetrickst und gewartet, bis ich bei der Stallwache schließlich irgendwann doch eingeschlafen bin. Als ich aufwachte, war alles geschehen: Ein gesundes Stutfohlen - wir alle sind mehr als glücklich! Danke, Urmel!

Sissis Sonnenschein: Sünje ist da!

Mai 2015

Das erste Fohlen ist geboren: Sünje vom Carlshof.

Die Geburt verlief ausgesprochen unkompliziert: Stute und Fohlen sind gesund und munter. Sünje stand schon nach kürzester Zeit auf ihren kräftigen Beinen und begab sich sehr zielstrebig auf die Suche nach der Milchquelle. Schon am nächsten Morgen erkundete sie neugierig ihre neue Welt.

Equitana-Erfahrung: „Wie fühlt man sich auf einem Alt-Oldenburger?“

„Wie fühlt man sich, wenn man auf so einem schönen Alt-Oldenburger in die große Arena reitet?“ Diese Frage richtete eine der vielen Besucherinnen des Messestandes nach einer Rassepräsentation der Ostfriesen/Alt-Oldenburger auf der Equitana an Hummels Reiterin Alicia May.

Alicia musste nicht lange überlegen: „Natürlich war ich aufgeregt - ich bin zum ersten Mal hier auf der Equitana und wusste nicht genau, was mich erwartet, wenn das große Tor von Halle 6 aufgeht und wir einreiten. Aber ich fühlte mich absolut sicher, denn Hummel war ja bei mir. Für sie ist das Ganze hier zwar auch total ungewohnt. Aber ich wusste, dass ich mich auf sie verlassen kann - immer!“

Besser als mit Alicias Worten kann man den Charakter der Ostfriesen/Alt-Oldenburger gar nicht beschreiben: Sie sind einfach zuverlässig und nervenstark!

Insgesamt waren sechs Pferde nach Essen gereist, um diese Rasse auf der Weltmesse des Pferdesports zu präsentieren. Das absolute Highlight waren die Auftritte von Dick van den Bergs Hengst Ede, der als Voltigierpferd mit Ivan Nousse, Bronzemedaillengewinner der WM 2012, und der Longenführerin Elke Schelp-Lensing brillierte. Elisa Sieler stellte den Hengst Ernesto M aus dem Stall von Franz-Josef May unter dem Sattel vor. Die Hengste Emir und Esprit, im Besitz von Ulrike und Heinrich Meier, wurden von Yvonne Gähler, Johanna Groth, Julia Jeske und Daniela Wichmann geritten. Emir demonstrierte die Gelassenheit der Ostfriesen/Alt-Oldenburger auf eindrucksvolle Weise, denn er ließ sich weder durch Tücher noch durch einen Regenschirm auch nur im geringsten beeindrucken. Esprit war überdies vor dem Wagen zu sehen, gefahren von Heinrich Meier. Susanne Prenzel zeigte ihren Wallach Theodor. Unsere Stute Hummel mit ihrer Reiterin Alicia May komplettierten das Sextett des Zuchtverbandes, das hinter den Kulissen von Jürgen Rahn tatkräftig unterstützt wurde.Am gut besuchten Messestand beantworteten Dr. Allhoff, Frau Struck, Markus Matti, Henrika und Jesko Schüttemeyer und ich viele Fragen rund um die Ostfriesen/ Alt-Oldenburger. Dr. Allhoff und ich moderierten überdies die Rassepräsentationen im „Kleinen Ring“. Benita von Lemm war als Fotografin mit in Essen - ihr verdanken wir sehr viele gelungene Bilder.

Alicia und Benita haben nicht nur im Sattel und mit der Kamera, sondern auch beim Standdienst großes Engagement bewiesen. Henrika, Jesko und Markus haben einen wirklich schönen Messestand auf die Equitana gezaubert.Ein besonderer Dank gilt Jan und dem gesamten Team vom Carlshof Jade - ohne eure Hilfe und Mitarbeit wäre es uns nicht möglich gewesen, an der Equitana 2015 teilzunehmen!

Pferde in Folianten: Auf Spurensuche in der Geschichte der Ostfriesen/ Alt-Oldenburger

Wolf Helmhardt von Hohberg: Pferde auf der Weide. 1695. In: Wikimedia Commons/ Deutsche Fotothek, Lizenz: Gemeinfrei (Stand: 24.2.2016)

Januar 2015

In Ostfriesland und Oldenburg kann die Pferdezucht auf eine lange Tradition zurückblicken. In beiden Gebieten gab es schon immer Pferdenarren, Pferdeleute und Pferdekenner.
Aussagekräftige Pferderegister, Körordnungen, Stutbücher und dergleichen mehr etablierten sich allerdings erst im 18. und 19. Jahrhundert. In den früheren Jahrhunderten wurde die Pferdezucht, so wichtig sie auch war, noch nicht im heutigen Sinne systematisch betrieben und dokumentiert. Klar definierte, festgeschriebene Zuchtziele gab es nicht. Für das 16. und 17. Jahrhundert ist man also auf andere Quellen angewiesen, wenn man der Geschichte der ostfriesischen und oldenburgischen Pferde auf die Spur kommen will.

Lesen Sie mehr darüber in unserem Blog-Artikel: (Alt-)Oldenburger – oder Friesen? Ritter Sibeth, Graf Anton Günther und eine historische Begriffsverwirrung in der Pferdezucht."



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